Liebe Mitglieder der LAG Mädchen*politik Baden-Württemberg,wir freuen uns, mit guten Neuigkeiten in 2024 zu starten und begrüßen unsere neue Kollegin Lisa Vest im Team. Mit einigen Worten stellt sie sich kurz vor: Hallo! Ich bin Lisa Vest und seit Januar 2024 bei der LAG
Mädchen*politik BW. Ich bin die Nachfolgerin von Jessica Wagner im Projekt
„Genderqualifizierungsoffensive“ (GeQuO). Es ist die fünfte Projektphase der
GeQuO, im Rahmen derer wir Workshops und Schulungen für Fachkräfte und
Ehrenamtliche der Kinder- und Jugend(sozial)arbeit zu genderpädagogischen
Themen wie Rollenbilder, Vielfalt von Geschlecht/ sexueller Orientierung/
Identität oder zu antidiskriminierender Pädagogik durchführen. Als Absolventin
des Masterstudiengangs „Angewandte Sexualwissenschaft“ gilt mein besonderes
Interesse der sexuellen Bildung. Daher freue ich mich, dass ich mich im Rahmen
der GeQuO mit so vielfältigen Themen auseinandersetzen darf! Darüber hinaus möchten wir darauf aufmerksam machen, dass die Anmeldung zur Fachveranstaltung und zum Austauschtreffen "Du bist sicher neu hier!?" ab sofort und noch bis zum 19. Februar geöffnet ist.
Herzliche Grüße Ulrike Sammet, Lisa Kalus, Lisa Vest und Lilli Weber | |
Neues von der LAG Mädchen*politik Baden-Württemberg Fachveranstaltung und Austauschtreffen: "Du bist sicher neu hier!?"
Die Fachveranstaltung richtet sich an weiblich* und jung gelesene Fachkräfte zwischen ca. 20-35 Jahren. Wir wollen in den gemeinsamen Austausch
kommen, wie sich die Übergänge für (angehende) Fachkräfte gestalten,
welche Herausforderungen aufkommen können und wo es Unterstützung gibt.
Spezifisch wollen wir auch ein Augenmerk auf das Thema Sexismus am Arbeitsplatz
legen und darauf, wie die Erfahrungen, der Umgang und die Bewältigung solcher
Erlebnisse aussehen können. Das Ziel der Veranstaltung ist es, weiblich* und jung gelesene Fachkräfte
zu bestärken und gemeinsam festzuhalten, welche Faktoren den
Arbeits-(wieder-)einstieg erschweren, aber auch erleichtern und verbessern
können. Im Austausch miteinander soll auch am eigenen Selbstverständnis als
professionelle Fachkraft gearbeitet werden, um die eigenen Kompetenzen und
Fähigkeiten zu verdeutlichen und zu bestärken. Die Veranstaltung findet am 26./27.02.2024
in der Landesakademie der Jugendbildung (Weil der Stadt) statt. Eine Anmeldung ist noch bis zum 19.02. möglich.
Fortbildung "Mehr Mädchen*!": (Alltags-)Sexismus Wie immer ist unser Ziel mit der „Mehr
Mädchen*!-Veranstaltungsreihe“ Fachfrauen* der Offenen einen Raum für
Austausch, kollegiale Beratung und Stärkung sowie Vernetzung rund um das
Thema Mädchen*arbeit zu bieten. Der thematische Fokus liegt dabei 2024
auf dem Thema (Alltags-)Sexismus. „Love Sex – Hate Sexism“ – so die
Sticker einer Pinkstinks-Kampagne gegen Sexismus. Gemeinsam wollen wir
als Fachfrauen* aus der Offenen Kinder- und Jugendarbeit schauen: welche
Möglichkeiten und (kreativen) Methoden gibt es, gemeinsam mit Mädchen*
das Thema (Alltags-)Sexismus zu thematisieren und zu bearbeiten. Neben
spannenden Inputs, Rechtlichem und
angeregten Diskussionen wird auch diesmal wieder viel Raum für das
Ausprobieren und Spaß haben mit niederschwelligen Methoden bspw. zum
Thema Catcalling sein. Die Veranstaltung ist eine Kooperation des
AGJF-Netzwerk Mädchen*arbeit und der LAG Mädchen*politik BW. Sie findet
vom 18. bis 19.März 2024 in Stuttgart statt. Eine Anmeldung ist ab
sofort und bis zum 03. März 2024 möglich.
Save the Date: Online Vernetzungs-Tag und Fachtagung: Trans*inklusive Mädchen*arbeit Am Donnerstag, 14.03.2024 findet der Online-Vernetzungstag „Austausch
und Empowerment für trans*, nicht-binäre und inter Fachkräfte" statt.
Die Veranstaltung ist nur für TIN* Fachkräfte mit Bezug zum Feld der
Mädchen*arbeit geöffnet. Am Dienstag & Mittwoch, 16.04. &
17.04.2024 findet die Online-Fachtagung „Auf dem Weg zu einer
trans*inklusiven Mädchen*arbeit – Fragen, Herausforderungen,
Erfahrungen“ statt. Diese ist für alle interessierten Fachkräfte mit
Bezug zum Feld der Mädchen*arbeit geöffnet. Es handelt sich um
Veranstaltungen von Trans*-Ja und?! und dem Bundesverband Trans* in
Kooperation mit der LAGM*A NRW, der TIN* Fachstelle, der LAG Mädchen*
und junge Frauen* in Sachsen und der LAG Mädchen*politik
Baden-Württemberg.
Save the Date: Feministische Mädchen*arbeit im Kontext von Armutsbetroffenheit und Klassismus Die Fachtagung „Feministische Mädchen*arbeit im Kontext von
Armutsbetroffenheit und Klassismus“ wird beleuchten, wie Erfahrungen
mit Klasse und Klassismus speziell in den
Lebenswelten von Mädchen* und jungen Frauen* wirken. Ein
intersektionaler Blick
wird durch den Fokus auf die Verschränkung mit weiteren
Unterdrückungsmechanismen wie Rassismus, Sexismus oder
Queerfeindlichkeit geschärft werden. Darüber hinaus
werden wir gemeinsam diskutieren, wie Armutsbetroffenheit und Klassismus
im
Feld der Mädchen*arbeit und in sozialpädagogischen Settings wirken und
(re-)produziert werden, um darauffolgend Handlungsoptionen für eine
klassismuskritische Mädchen*arbeit zu entwickeln. Die Veranstaltung ist
eine Kooperation der LAG Mädchen*politik BW und der Landeszentrale für
politische Bildung BW. Sie findet vom 22.-23.04.2024 im "Haus auf der
Alb" in Bad Urach statt. Die Anmeldung ist voraussichtlich ab Februar
möglich.
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In Baden-Württemberg Save the Date: "Sexualisierter Gewalt vorbeugen - Schule als sicherer Ort"
Das Aktionsbündnis „Kein Raum für Missbrauch im Landkreis Böblingen“ lädt zur Veranstaltung„Sexualisierter Gewalt vorbeugen – Schule als sicherer Ort: Schutzkonzepte
entwickeln!“ ein. Die Teilnehmenden erwartet ein informatives Programm mit
Grußworten, Vorträgen, Podiumsrunde mit Schulen aus dem Kreis, die von ihren
Erfahrungen in der Schutzkonzeptentwicklung berichten, sowie Gesprächsinseln und Infostände. Ganz praktisch wird
aus den Erfahrungen der jeweiligen Schulen berichtet und eigene Fragen können
an die Schulen jeglicher Schulart gestellt werden. Ein kultureller Beitrag und
Zeit zum Vernetzen bei einem Imbiss runden das Programm ab. Zielgruppe der Fachveranstaltung sind:Lehrerinnen und Lehrer, Schulsozialarbeit, Fachkräfte
soziale Arbeit, pädagogische Fachkräfte, Elternbeiräte, Schülermitverantwortung
sowie alle, die am Thema interessiert sind. Die Veranstaltung findet am 29. Februar von 15:00-19:30 Uhr in Sindelfingen statt.
Fachtag "Jung und Queer: Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt in der Kinder- und Jugendarbeit" Pro Familie Schwäbisch Hall, Kinder- und Jugendarbeit Schwäbisch Hall und AWO Schwäbisch Hall veranstalten einen Fachtag zu dem Thema "Jung und Queer in der Kinder- und Jugendarbeit. Der Fachtag wird am 05. März 2024 ab 9:00 in Schwäbisch Hall stattfinden. Es werden unter anderem Workshops zur "Vielfalt von Geschlecht in der Schule", zu "queeren Jugendlichen in Jugendhäusern", zu "Stimmungsmache, Rechtspopulismus und Menschenfeindlichkeit" und weiteren Themen stattfinden. Die Anmeldung erfolgt per Mail, die Anmeldefrist ist der 09.02.2024.
Veranstaltung: Intersektionaler Feminismus – eine
Dekonstruktion des weißen Feminismus Input
und Gespräch mit Dunja Noori im Frauen*ProjekteZentrum - Weberstraße 8 Tübingen
am 31.01.2024 um 19:00.Im
Rahmen dieses Vortrages wird das Konzept der Intersektionalität von Prof.
Kimberlé Crenshaw erklärt und dessen Notwendigkeit für feministische Strukturen
betont. Dieser Vortrag bietet eine Gelegenheit zum Lernen und Reflektieren
darüber, wie inklusiv der sogenannte „Mainstream-Feminismus“ wirklich ist und
welche Interessen dabei berücksichtigt werden. Der westliche Feminismus, der auch in Deutschland
seine Tradition hat, ist bekannt als „weißer Feminismus“. „Weißer
Feminismus“ wird dafür kritisiert, dass er nicht ausreichend die
intersektionale Perspektiven berücksichtigt. In Bezug auf die queeren
Gender-Debatten schließen sie bestimmte Gruppen aus. Im Hinblick auf andere
nicht-westliche Lebensrealitäten nehmen sie eine Position der weißen
Überlegenheit ein. Daher dient dieser Vortrag der Dekonstruktion des „weißen
Feminismus“ und zu einer Hinführung zum intersektionalem Feminismus. Dieser
Vortrag richtet sich an alle Interessierten.
1. Fachtag "Trans* in Stuttgart" Am 17. Februar findet der erste Fachtag "Trans* in Stuttgart im alten Feuerwehrhaus Heslach statt. Er wird eine Vielzahl von Workshops, Vorträgen und Diskussionen, die sich mit Fragen rund um Trans* Identitäten, Gesundheit, Rechte und vieles mehr bieten. Egal ob du selbst trans* bist, Angehörige*r oder einfach nur interessiert – hier bist du herzlich willkommen. Der Fachtag wird organisiert von Mission Trans* e.V.. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist jedoch nötig.
Modulare Qualifizierungsreihe: Inklusion in der Kinder- und Jugendarbeit
Die Akademie der Jugendarbeit BW startet mit einer neuen modulare
Qualifizierungsreihe: Inklusion in der Kinder- und Jugendarbeit 2024/25. Mit der Reform des SGB VIII gibt es hierfür im § 11 eine neue rechtliche Rahmung und einen sehr konkreten Auftrag in Bezug auf die Ausgestaltung der KJA: „Dabei sollen die Zugänglichkeit und Nutzbarkeit der Angebote für junge Menschen mit Behinderungen sichergestellt werden.“ Nach dem Motto „Es zählt, was gebraucht wird!“, gibt die modulare Qualifizierungsreihe praxisnah viele individuelle Möglichkeiten der Teilnahme:
Vom Erwerb von Basiswissen, über die Vertiefung einzelner Themen, bis zum
Zertifikat „Prozessbegleitung und Moderation Inklusion in der Kinder- und Jugendarbeit“. Themen sind in 2024
beispielsweise „Inklusive Freizeiten“, „Barrieren und Widerstände überwinden“
oder „Zugänge inklusiver gestalten“. Viele Module können auch unabhängig von den Grundlagen als einzelner Fortbildungstag gebucht werden.
BundesweitWorkshop Klassismus in Wuppertal
Die LAGM*A NRW lädt am 23.02. zum Workshop "Klassismus an der Intersektion zu Rassismus und (Hetero/Cis)Sexismus in der MINTA-Arbeit" nach Wuppertal ein. Armutsbetroffenheiten, risiken und Klassismus werden bisher selten aus intersektionaler Perspektive in den Blick genommen. In diesem Workshop wollen wir uns daher mit Klassismus in der Intersektion zu anderen Diskriminierungslinien (wie Rassismus und Hetero-/Cis-Sexismus) beschäftigen. Welche rassistischen Strukturen etwa schließen marginalisierte MINTA-Gruppen von grundlegenden gesellschaftlichen Ressourcen (wie etwa Zugänge zu Bildung, Arbeit oder psychischer Versorgung) aus? Wie wirken Geschlecht und sexuelle Orientierung in diesem Kontext? Was spiele ich als Fachkraft für eine Rolle im Hinblick auf Klassismus und inwiefern habe ich ein Bewusstsein für meine eigenen De-/Privilegien? Diesen und weiteren Fragen werden wir im Workshop nachgehen und dabei mit selbstreflektiven Methoden arbeiten. Wir freuen uns auf euch und einen spannenden Austausch! Die Teilnahme ist kostenlos, Anmeldeschluss ist der 16.02.2024.
OnlineOnline-Workshop: Feminismus ist für alle da!
Am 2.2.2024 findet von 10:00-12:00 Uhr der Online-Workshop „Feminismus ist für alle da! Warum Feminismus auch für Jungen
und Männer gewinnbringend ist“ statt. Referent der Veranstaltung ist Birol Mertol. Er ist
Erziehungswissenschaftler und Bildungsreferent bei der FUMA Fachstelle Gender
& Diversität NRW. Mit ihm werden sich die Teilnehmenden des Workshops mit Grundlagen von
Feminismus beschäftigen. Feministische Anliegen sind in der Offenen Kinder- und
Jugendarbeit ein höchst aktuelles Thema. Denn es gibt nach wie vor Schieflagen
in Form von Geschlechterstereotypen, Vorurteilen und Diskriminierungen, die
sich auch innerhalb der Offenen Kinder- und Jugendarbeit zeigen. Wie Jungen und Männer feministische Anliegen unterstützen können und
warum am Ende alle – auch Jungen und Männer – von Feminismus profitieren, wird
im Workshop Thema sein. Der Workshop findet im Rahmen des Projekts „DEMO - Demokratielernen,
Empowerment und Mitgestaltung in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit“ statt. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung per Mail ist jedoch nötig.
Online Workshops zu Trans*Gesundheit Das Forschungsprojekt „Gesundheitsförderung
in Lebenswelten von Trans* Menschen“ (GeLebT*) erforscht,
was trans* Menschen gesund hält und wie gesundheitsförderliche Lebenswelten
gestaltet werden können. Das Ziel des Projektes ist es, durch die Ergebnisse
dazu beizutragen, die Gesundheitsversorgung und -förderung von trans* Menschen
zu verbessern. Am 03. und 05. April 2024 finden nun zwei praxisbezogene Online-Workshops statt. Am 03.04. findet der Workshop: Gesundheitsförderung
von trans* Menschen in die Praxis umsetzen I statt. Er richtet sich an trans*
Menschen (z. B. auch nicht-binär, divers, agender, …). Am 05.04. findet der Workshop:
Gesundheitsförderung von
trans* Menschen in die Praxis umsetzen II statt. Er ist offen
für alle Interessierten aus dem Gesundheitswesen, der Sozialen
Arbeit, den Trans* Communities und der Wissenschaft. Die Workshops sind kostenlos, eine Anmeldung ist noch bis zum 15. März möglich.
Vortrag: Intersektionale Perspektive auf digitale Gewalt gegen MINTA Im Rahmen des Vortrages wird zunächst das Thema geschlechtsspezifische
digitale Gewalt vorgestellt (Formen, Ausmaß und Prävalenz) um dann über
die intersektionale Verschränkung dieser Gewalt zu sprechen. Ein
besonderer Fokus wird auf die Wirkmächtigkeit von digitaler Gewalt auf
MINTA liegen. Der Vortrag wird in deutscher Lautsprache durchgeführt. Die Referentin Prof. Dr. Nivedita Prasad ist Professorin für Handlungsmethoden und
genderspezifische Soziale Arbeit an der ASH Berlin, wo sie u.a. den
Studiengang „Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession“ leitet. Sie
war davor viele Jahre lang in der feministischen Praxen zu Thema
„geschlechtsspezifische Gewalt“ tätig und hat 2020 mit dem bff ein Buch
zu geschlechtsspezifischer digitaler Gewalt herausgegeben. Der Vortrag findet am 27.03. von 10:00-13:00 Uhr statt. Anmeldefrist ist der 18.03.2024. Der Vortrag wird von der LAGM*A NRW veranstaltet.
Web-Seminar: Gadje-Rassismus
und Co »Rassismus gegen Sintizze und
Rom*nja ist eine historisch gewachsene und transnational organisierte Gewalt,
die auf die Psyche und die Körper von romani Subjekten transgenerationell
einwirkt und Lebenserschwernisse, Verletzungen und Krankheiten, verkürzte
Lebenserwartung bis hin zum Tod verursacht. Diese Gewalt schließt Rom*nja
individuell und/oder kollektiv und in Verschränkung mit weiteren
gesellschaftlichen Platzierungen wie Klasse, Gender, Sex, religiöser
Zugehörigkeit von materiellen, finanziellen sowie symbolischen Ressourcen und
von gesellschaftlicher Anerkennung und struktureller Teilhabe aus.« Anhand dieses Definitionsvorschlages von Isidora Randjelović werden wir die
thematische Komplexität beleuchten und uns mit der Bedeutung für die eigene
pädagogische und sozialarbeiterische Praxis auseinandersetzen. Der Workshop findet online am 21.03. statt und wird von FUMA (Fachstelle Gender & Diversität NRW) veranstaltet. Eine Anmeldung ist ab sofor möglich.
Online-Vortrag: „Social
Media und Selbstbestimmung"
"Wie können Eltern und Fachkräfte
einen stärkenden Umgang mit Social Media fördern?" Dieser Frage stellt sich der online-Vortrag und Mona Feil und Lara Gebhardt-Brodbeck bieten einen Einblick in Chancen und
Risiken von Social Media in Bezug auf Körperbilder und mediatisierte
sexualisierte Gewalt. Weitere Fragen und Themen werden sein: "Wie können Kinder und Jugendliche geschützt und gleichzeitig Freiräume gelassen werden?", "Wie beeinflusst Social Media das Körperbild?" oder "Was
können wir – als Unterstützungspersonen – tun, um einen möglichst
selbstbestimmten Umgang mit Social Media bei Kindern und Jugendlichen zu
fördern?" Der Vortrag wird von tima e.V. veranstaltet. Er ist kostenlos und findet am 29.02.2024 von 19 Uhr
bis ca. 20.30 Uhr über Zoom statt. Anmeldungen werden bis
spätestens 26.02.2024 per Mail angenommen.
Für Mädchen* und junge Frauen*
#Stark² – ein Gruppenangebot für Mädchen* mit Übergewicht Das Projekt #STARK² ist ein Angebot zur geschlechtsbezogenen
Gesundheitsförderung für Mädchen* und Jungen* mit Übergewicht, das bei dem
Aufbau einer positiven und selbstbewussten Ich-Identität unterstützen will. Wir
bieten Jugendlichen mit Übergewicht und Adipositas eine die Möglichkeit, sich mit
anderen Betroffenen in geschlechtsbezogenen Gruppen auszutauschen, die Themen
gesunde Ernährung und Bewegung in ihren Alltag zu integrieren. Neben dem Umgang
mit Ernährung und Bewegung, liegt der Fokus auch auf Social Media und dem
Umgang mit Körperidealen auf u.a. Instagram oder TikTok. Das Projekt richtet
sich ebenso an die Eltern der Jugendlichen: Elternabende und individuelle
Elterncoachings sollen das elterliche Engagement und eine gesunde Lebensführung
begleitend fördern und der Stärkung der Familien dienen. Es handelt sich um ein Projekt des GesundheitsLadens e.V., es startet im März 2024.
Neue Bewerbungsrunde für das Schüler*innenstipendium "Talent im Land" Das Programm, das aus finanzieller und ideeller Förderung besteht, richtet
sich an begabte Schüler*innen, die auf ihrem Bildungsweg zum Abitur
bzw. zur Fachhochschulreife Hürden zu überwinden haben. Das Programm wird von
der Baden-Württemberg Stiftung und der Josef Wund Stiftung getragen. Bewerben
können sich Schüler*innen aller Schularten ab Klasse 7, die das
Abitur oder die FH-Reife anstreben, die Hochschulreife frühestens in zwei
Jahren erreichen. Förderbeginn
ist der 1. September
2024. Eine Bewerbung ist ab dem 1. Februar bis
zum 15. März 2024 online möglich. Geeignete Bewerber*innen werden nach einer ersten Sichtung anschließend dazu aufgefordert, ein
Motivationsschreiben und die Stellungnahme einer Lehrkraft sowie weitere
Unterlagen einzureichen. Die vielversprechendsten Bewerber*innen werden zu einem Auswahlgespräch mit einer unabhängigen Jury eingeladen, die bis
zu 55 Stipendiatinnen und Stipendiaten auswählt.
Veröffentlichungen, Materialien und weitere Projekte Magazin BEM (Betrifft Mädchen): menstruieren (k)ein tabu
Ist Menstruieren heutzutage immer noch ein oder doch kein Tabu
mehr? Dieser Frage widmet sich diese Ausgabe der BEM-Betrifft Mädchen.
Dabei werden gesellschaftliche Widersprüche auf verschiedenen Ebenen deutlich:
Das Thema ist in den vergangenen Jahren in Deutschland verstärkt präsent. Die vorliegende Ausgabe der BEM-Betrifft Mädchen
bringt unterschiedliche Stimmen und kritische Perspektiven zusammen, die
Menstruation v.a. als soziale Praxis reflektieren: Wie funktioniert
„Menstruationsmanagement“ heute (z.B. die „Tamponfaust“ auf dem Weg vom
Klassenzimmer zur Toilette), welche intersektional verbundenen Ungleichheiten
wie (Perioden)Armut oder Flucht lassen sich dabei ausmachen, wie kann in der
Mädchen*arbeit die „Periode“ so behandelt werden, dass cis Mädchen*, trans*,
inter* und nicht-binäre Personen mitgedacht werden – ohne von einer
Betroffenheit auszugehen? Die BEM ist als E-Book und Print-Format erhältlich.
Power Pack Kids: Intersektionale Methoden für eine diskriminierungssensible Praxis Die Fachstelle Gender und Diversität NRW (FUMA) entwickelt im Projekt "Power Pack Kids" eine hybride Methodensammlung die seit Januar zur Verfügung steht. Das Power Pack Kids ist eine digital unterstützte Methoden- und Materialsammlung für den Einsatz mit Kindern im Grundschulalter zu den vier Zielen des Anti-Bias-Ansatzes der vorurteilsreflektierten Pädagogik. Die Methoden folgen einem intersektionalen Ansatz, da Kinder häufig Mehrfachdiskriminierungen ausgesetzt sind. Das Power Pack unterstützt dabei, die Themen Vielfalt, Flucht und Diskriminierung mit Kindern zu ergründen und dabei diversitätssensibel vorzugehen. Zudem werden die Kinder in ihren Identitäten gestärkt und dafür sensibilisiert, ebenfalls diversitätssensibel und diskriminierungskritisch zu agieren. Das Power Pack Kids kann bei FUMA kostenfrei ausgeliehen werden.
Akademie der Jugendarbeit: Jahresprogramm 2024 Die Akademie der Jugendarbeit Baden-Württemberg hat ihr Jahresprogramm für 2024 veröffentlicht und es steht ab sofort zum Download zur Verfügung. Das bunte Fortbildungsprogramm für Fachkräfte und Ehrenamtliche bietet u. a. neue Impulse für die pädagogische Arbeit und lädt dazu ein, andere Perspektiven und Ansätze kennenzulernen. Das Programm liefert Themen der Kinder- und Jugendarbeit in ihrer ganzen Bandbreite: Beispielsweise die Fortbildungsreihe „Inklusion in der Kinder- und Jugendarbeit“ , oder Angebote zu Beteiligung und Partizipation wie „Benachteiligt? Beteiligt! Eine Einführung in die GEBe-Methode“. Auch die Veranstaltungsreihe "Mehr Mädchen*!" gehört dazu, dieses Jahr mit dem Schwerpunkt (Alltags-)Sexismus.
Förderung von Modellvorhaben zur Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendhilfe Der Kommunalverband für Jugend und Soziales (KVJS) Baden-Württemberg fördert auch im Jahr 2024 (Förderzeitraum 2024-2027) neue Modellvorhaben zur Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendhilfe. Das Förderprogramm soll das Erproben neuer Methoden
und Handlungsansätze ermöglichen. Die Herausforderungen, vor denen die
Kinder- und Jugendhilfe steht, bedürfen immer wieder neuer Antworten und
der Möglichkeit, bestehende Ansätze und Konzepte weiterzuentwickeln und
dabei neue Wege zu testen. Besonderer Wert wird auf innovative Handlungsansätze gelegt, die
den Aufbau von wirksamen und nachhaltigen Strukturen entwickeln und den
Transfer der Erkenntnisse ermöglichen. Die folgenden Themen bilden die Förderschwerpunkte im Jahr 2024 : Inklusive Ansätze im Gemeinwesen/im Sozialraum, Armuts- und Risikolagen im jungen Erwachsenenalter, Demokratiebildung und Digitalisierung, Hilfen zur Erziehung (§§ 27 ff SGB VIII) und Eingliederungshilfe (§ 35a SGB VIII) und Fachkräfte- und Führungskräftesicherung Anträge sind bis spätestens Donnerstag, 29. Februar 2024 mit den erforderlichen Anlagen einzureichen.
Förderaufruf: Empowerment von Frauen mit Zuwanderungsgeschichte Mit dem Förderaufruf 2024 „Empowerment von Frauen mit
Zuwanderungsgeschichte“ unterstützt das Ministerium für Soziales,
Gesundheit und Integration Kommunen und freie Träger gezielt bei
verschiedenen projektbasierten Maßnahmen, die zur Teilhabe von Frauen
mit Zuwanderungsgeschichte an der Gesellschaft und am Erwerbsleben
beitragen. Mit diesem Förderaufruf werden Kommunen und freie Träger aufgerufen,
sich an diesem Prozess aktiv zu beteiligen und einen eigenen Beitrag zur
Verbesserung der Teilhabechancen von Frauen mit Zuwanderungsgeschichte
in allen Lebensbereichen zu leisten. Die jeweiligen Maßnahmen sollen im Jahr 2024 beginnen und müssen spätestens am 31. Dezember 2025 abgeschlossen sein. Projekte können mit bis zu 30.000 Euro gefördert werden. Die Antragsfrist endet am 29. Februar 2024.
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Fraueninterventionsstelle FIS und Beratungsstelle BIF in Stuttgart sucht Sozialarbeiterinnen* Für das Team der Fraueninterventionsstelle FIS und der Beratungsstelle BIF suchen Frauen helfen Frauen e.V. zum nächstmöglichen Zeitpunkt zwei Sozialpädagoginnen*/-arbeiterinnen*(oder vergleichbarer Abschluss) je 80-100% (teilweise befristet). Die Tätigkeitsschwerpunkte sind: Telefonische Erst- und Krisenberatung, persönliche Beratung und Unterstützung gewaltbetroffener Frauen* sowie deren Unterstützer*innen und Fachberatung. Zudem gehören Vernetzung, Kooperation, themenbezogene und politische Öffentlichkeitsarbeit, so wie die Übernahme von Geschäftsführungs- und Leitungsaufgaben innerhalb der basisdemokratischen Struktur und Spendenakquise zum Aufgabenbereich. Das Team der FIS und BIF erwartet eine feministische, parteiliche und rassismusbewusste Grundhaltung, Belastbarkeit, Teamfähigkeit und die Motivation, sich in einem selbstverwalteten Arbeitsplatz einzubringen. Bewerbungsfrist ist der 16.02.2024.
Beratungsstelle BerTA sucht sozialpädagogische Fachkraft in Teilzeit (Stuttgart) Der Lesben und Schwulenverband Baden – Württemberg e.V., sucht für die Beratungsstelle BerTA – Beratung, Treffpunkt und Anlaufstelle für Regenbogenfamilien in Stuttgart zum frühestmöglichen Zeitpunkt eine sozialpädagogische Fachkraft (Diplom, Bachelor, Master oder vergleichbarer Abschluss) in Teilzeit mit 20%. Die Beratungsstelle BerTA ist ein Ort für alle lesbischen, schwulen, bi, trans, inter* und queeren Eltern und solche, die es werden wollen. Hier können sich Regenbogenfamilien und ihre Angehörigen treffen, austauschen und beraten lassen. Informations- und Schulungsangebote für Fachkräfte und Multiplikator*innen gehören ebenfalls zum Angebot. Das Empowerment der Familien, Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit für Sichtbarkeit und Gleichstellung ist ein zentrales Anliegen von BerTA.Arbeitsbereiche sind:Psychosoziale Beratung und Gruppenarbeit, Öffentlichkeitsarbeit und Vernetzung, Planung und Durchführung von Fortbildungen und weiteren Veranstaltungen. Bewerbungsfrist ist der 16.02.2024.
Neue Website der BAG Mädchen*politik Die Bundesarbeitsgemeinschaft Mädchen*politik ist mit ihrer neuen Website online! Dort finden sich gebündelte Informationen zu den verschiedenen Bereichen in denen die BAG Mädchen*politik tätig ist, wie etwa den Austausch mit Politik und zivilgesellschaftlichen Akteur*innen, das Organisieren von Fachtagen oder Netzwerkarbeit, aber auch Informationen zu Mädchen*arbeit und Mädchen*politik im Allgemeinen. Ein umfangreiches Archiv liefert den Zugang zu etlichen Publikationen, Stellungnahmen und Dokumentationen bisheriger Veranstaltungen. Die Homepage steht zudem auch in leichter Sprache zur Verfügung.
Studie „Jung und Engagiert im Ländlichen Raum“ Die Studie „Jung und Engagiert im Ländlichen Raum“ der
Jugendstiftung Baden-Württemberg untersucht das ehrenamtliche Engagement junger
Menschen im Ländlichen Raum. Junge Menschen im Ländlichen Raum haben mit
45 Prozent eine sehr hohe Engagementquote. Die wichtigsten Engagementbereiche
sind Sport, gefolgt von Kirche und Religion sowie Musik. Jeder Zweite plant für
Ausbildung oder Studium einen Umzug in eine andere Stadt. Junge Frauen stehen
einem Ortswechsel deutlich offener gegenüber als männliche Jugendliche vor Ort.
Bei Männern ist die fehlende Möglichkeit zur Absolvierung eines Studiums oder
einer Ausbildung vor Ort das Hauptargument, für die weiblichen Befragten
dagegen der Wunsch, etwas Neues zu erleben. 72 Prozent der Männer, aber nur 57
Prozent der Frauen würden vor Ort bleiben, wenn sie am Heimatort das gewünschte
Studium oder die angestrebte Ausbildung absolvieren könnten.
Fachberatung bei Sexualisierter Gewalt in Kindheit und Jugend: Die Arbeit der LKSF
engagiert
– vernetzt – parteilich: mit diesem Dreiklang tritt die LKSF (Landeskoordinierung spezialisierter Fachberatung bei sexualisierter Gewalt in Kindheit und Jugend) an,
Fachberatungsstellen bei sexualisierter Gewalt in Kindheit und Jugend baden-württembergweit eine Stimme zu geben. In einem Papier (Spotlight) informiert die LKSF Baden-Württemberg als landesnetzwerk der spezialisierten Fachberatungsstellen über ihre Arbeit: über das, was schon erreicht ist, was es noch zu erreichen gilt und welche Arbeit aktuell bereits dafür geleistet wird.
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